Aktuelle Infos der KAB

Rundbrief der kfd Bruchköbel
Taufe

Zu aller erst möchten wir Ihnen zur Geburt Ihres Kindes gratulieren und freuen uns, dass Sie mit der Taufe, dem ersten der drei Initiationssakramente, Ihr Kind in die katholische Kirche und die Gemeinschaft der Christen aufnehmen lassen möchten.

Taufen können in der Regel jeden Sonntag im Monat gespendet werden.

Bitte melden Sie sich daher einige Wochen vor dem gewünschten Tauftermin bei uns, damit wir einen genauen Termin festlegen, ein Taufgespräch mit Ihnen vereinbaren und alle Formalitäten aufnehmen können.
Kontakt zum Pfarrbüro

Falls Ihr Kind in einer anderen Pfarrei getauft werden soll, möchten wir Sie ebenfalls um Ihre Kontaktaufnahme bitten, damit wir Ihnen eine Tauferlaubnis für den Pfarrer mitgeben können.

Von Ihnen als Eltern benötigen wir die "Geburtsbescheinigung für religiöse Zwecke" und eine Geburtsurkunde (ggf. im Stammbuch) auf deren Rückseite wir die gespendete Taufe eintragen.

Sollte die Patin oder der Pate nicht aus unserer Pfarrei stammen, benötigen wir einen sog. "Auszug aus dem Taufbuch", der Auskunft darüber gibt, dass die Patin/der Pate der Katholischen Kirche angehört, selbst gefirmt und mindestens 16 Jahre ist. Dies sind die Voraussetzungen für die Übernahme eines Patenamtes.
Tauffeier

Es gibt zwei unterschiedliche liturgische Ordnungen:

  • Eingliederung Erwachsener in die Kirche (mit einer besonderen Form für Kinder im Schulalter)
  • Feier der Kindertaufe

Die Taufe kann sowohl innerhalb wie außerhalb der Heiligen Messe, gespendet werden. Wird die Taufe außerhalb der Heiligen Messe gespendet, so findet sie dennoch als liturgische Feier statt.

Nachdem der Täufling mit dem Kreuz bezeichnet worden ist, werden Lesungen vorgetragen, etwa das Evangelium von der Taufe des Herrn. Da der Täufling in die Gemeinschaft der Heiligen aufgenommen wird, werden die Heiligen in der Allerheiligenlitanei um ihre Fürbitte angerufen. Es schließt sich der Taufexorzismus und die Salbung mit Katechumenenöl an. Vor der Taufe erfolgt die Heiligung des Taufwassers durch das Weihegebet („Lob und Anrufung Gottes über dem Wasser“). Dem Bekenntnis des christlichen Glaubens geht die Abrenuntiatio diaboli, die Absage an den Satan und das Böse, voran.

In der römisch-katholischen Kirche folgt auf das Sakrament der Taufe die Salbung mit Chrisam; sie verweist auf den Christus-Namen sowie auf die Salbung der Könige, Priester und Propheten im Tanach und stattet die Getauften aus mit einer besonderen Kraft des Heiligen Geistes.

Danach wird ein weißes Kleid (Taufkleid) überreicht, das die unschuldige Reinheit des in der Taufe von allen Sünden Befreiten symbolisiert, der in der Taufe Christus „angezogen“ hat.

Der Brauch, eine Taufkerze zu entzünden und zu überreichen, verweist auf das Gleichnis der klugen Jungfrauen, die dem Herrn mit einer Lampe entgegengehen. Bei der Taufe wird dann der Effata-Ritus vollzogen und für den Täufling gebetet.

Nach Lehre unserer Kirche wirkt die Taufe ex opere operato („aufgrund des vollzogenen Werkes“), denn: „Gegenwärtig ist er [Christus] mit seiner Kraft in den Sakramenten, sodass, wenn immer einer tauft, Christus selber tauft“.